Panoramablick über Wilkau-Haßlau und der Schriftzug Wilkau-Haßlau - das Tor zum Erzgebirge
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Schließung des Haribo-Werkes – Unverständnis im Rathaus


Am Freitag, 06.11.2020 wurde bekannt, dass die Firma Haribo ihre Produktionsstätte in Wilkau-Haßau zum Jahresende schließen wird. Nicht nur für die rund 150 Beschäftigten kam diese Information überraschend. Die unternehmerische Entscheidung, den Standort zu schließen, ist für uns nicht nachvollziehbar. Das habe ich bereits am Freitag in der außerordentlichen Sitzung des Stadtrates gesagt. Die Stadträte unterstützen meine Forderung, die Arbeitsplätze am hiesigen Standort zu erhalten. Die Entscheidung Haribos ist definitiv eine Fehlentscheidung.

Das traditionsreiche Unternehmen feierte erst in diesem Jahr sein 100. Jubiläum, seit 30 Jahren wird in Wilkau-Haßlau produziert. Bereits vor der Wende hat die damalige Süßwarenfabrik für Haribo produziert. Erst im vergangenen Jahr wurde der Werksverkauf erweitert und saniert, Gelder flossen für den Bau eines neuen Parkplatzes. In der Pressemitteilung, die Haribo am Freitag an die lokalen Medien herausgab, sprach man von unverhältnismäßig hohen Investitionen, die für den Produktionsstandort getätigt werden müssen. Aus Sicht aller städtischen Vertreter hätte man die Gelder für die beiden Baumaßnahmen auch in die Modernisierung der Produktionsabläufe investieren können. Stattdessen wurden sie verwendet, um die im Hintergrund laufende Umstrukturierung so lange wie möglich geheim zu halten.

Bereits seit 2008 hat die Stadtverwaltung versucht, die umliegenden Baugrundstücke an Haribo zu veräußern. Anfangs bestand Interesse an einer Erweiterung des Standortes. Nach mehreren Jahren wurde ein Kauf vehement abgelehnt. Man hatte bereits Flächen in der Gemeinde Grafschaft erworben. Doch niemand hätte vermutet, dass die einzige Produktionsstätte im Osten dorthin ausgelagert werden soll.
Das Familienunternehmen Haribo will den Mitarbeitern laut eigener Aussage sozialverträgliche Lösungen zum Erhalt der Arbeitsplätze anbieten. Doch einen Umzug in eine 450km entfernte Ortschaft angeboten zu bekommen, ist unzumutbar und in unseren Augen keinesfalls eine sozialverträgliche Lösung. Die unternehmerische Entscheidung wird hier allein auf dem Rücken der Beschäftigten ausgetragen.

Auch für die Stadt hat die Schließung des Standortes hinreichende Folgen. Durch die fehlenden Gewerbesteuerzahlungen Haribos wird die Stadt einige Einbußen zu beklagen haben. Denn die Firma war einer der größten Gewerbesteuerzahler der Stadt. Zukünftig klafft eine riesige Lücke im städtischen Haushalt.

Wir fordern Haribo auf, die Entscheidung zu revidieren und im Sinne der 150 Mitarbeiter den Standort Wilkau-Haßlau weiterhin zu betreiben. Wir haben bereits mit der Landesregierung Kontakt aufgenommen, sowie gemeinsam mit der Gewerkschaft und dem Betriebsrat gesprochen, um die Beschäftigten bestmöglich zu unterstützen. Auch die Bundestagsabgeordneten stehen mit uns in Kontakt und unterstützen unser Vorhaben.

Stefan Feustel, Bürgermeister der Stadt Wilkau-Haßlau,
und alle Stadträtinnen und Stadträte

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