Panoramablick über Wilkau-Haßlau und der Schriftzug Wilkau-Haßlau - das Tor zum Erzgebirge
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Geschichte
 

Zur Ortsgeschichte von Wilkau-Haßlau


Wilkau

1432
1439
1460

erste Erwähnungen des Ortes "Wilkov" - ein altsorbisches Wort für "Ort, wo es Wölfe gibt" oder "Wolfshain"

1531

alte Steuerregister nennen erstmalig die Namen von 12 Wilkauer Bauern

1841

bestand Wilkau aus 12 Bauerngütern, 7 Gartenhäusern und 17 Wohnhäuser

1853

erstes Wilkauer Schulhaus (Kinder brauchten nicht mehr nach Culitzsch in die Schule zu gehen)

1858

Verlängerung der Eisenbahn von Zwickau über Wilkau nach Schwarzenberg, zunächst ohne Halt in Wilkau

1867

Steinerne Muldenbrücke, im Anschluss wurde die Kirchberger Chaussee ausgebaut

1868

Wilkau bekommt "Bahnhaltestelle" für Güterverkehr mit kleinem Warteraum

1871

erstes Stationsgebäude Wilkau

1881

Eröffnung der Schmalspurbahn von Wilkau nach Kirchberg
Infolge der nunmehr günstigen Verkehrslage entstanden in Wilkau u. a. eine Kammgarnspinnerei, eine Schokoladen-, eine Papierfabrik sowie eine Großtischlerei; Stickerei und Wäschefabrikation fanden Eingang. In 5 Ziegeleien wurden die starken Lehmlager des Ortes abgebaut.

1892 - 1896

Umbau des Bahnhofsareals mit Neubau Bahnhof (1895), Anhebung der steinernen Muldenbrücke und stählerne Überführung über die Gleisanlagen (1896)

1900

das inzwischen auf über 8 000 Einwohner gewachsene Dorf verfügt über Elektrizität, Leitungswasser und später auch Gas

1924

Gemeinde Haara (ehemaliger "Waldort") wird aufgeteilt, nach Wilkau kommen 126 Einwohnern

1927

Erbauung des Rathauses, dessen Einweihung am 30. Juni 1928 erfolgte


Haßlau

1279

erste Erwähnung des Ortes "Niedere Hasel - Aue" (Ort am Haselbusch) (jetzt Stadtteil Haßlau) als eines zu der Reichsgrafschaft Hartenstein gehörendes Vasallengut

1625

erstmalige Erwähnung des Namens Jägerhof

1840

Niederhaßlau wurde Zuzugsgebiet aus dem Erzgebirge, in den Folgejahren wuchs die Bevölkerung stark an

1845

erstes Schulhaus in Niederhaßlau (bis dahin Schule in der Kirchfahrt Vielau)
Erhalt der Selbstständigkeit im Schulwesen

1858

sehr starkes Hochwasser

1895

Einweihung der "neuen" Schule (3. Schulhaus)

1900

Verlängerung der Straßenbahn von Schedewitz/Zwickau bis nach Bockwa/Niederhaßlau

1902

Verbandswasserleitung Cainsdorf/Bockwa/Niederhaßlau/Rosenthal

1910

Vereinigung von Niederhaßlau mit dem angrenzenden kleinen Dorf Rosenthal


Wilkau-Haßlau

1934

am 1. Mai erfolgte die Vereinigung von Wilkau und Niederhaßlau zu Wilkau-Haßlau
am 21. August Verleihung des Stadtrechtes

1935

Ausbau der Reichsstraße 93 - Schneeberger Straße

1939

Auflösung der Gemeinde Bockwa, nach Wilkau-Haßlau kommen 1220 Einwohner und 119 Hektar

1944

am 11. September, um 12.52 Uhr fielen 10 Bomben auf die Stadt; es gab 12 Tote und 40 Gebäude wurden beschädigt bzw. zerstört.

1945

17. April gegen 16:30 Uhr nahm die US-Army vom Hammerwald und Cainsdorf kommend die Stadt Wilkau-Haßlau kampflos ein
17. Juni die US-Army rückt aus Haßlau ab und am 1. Juli aus Wilkau.
Es begann die Zeit der Sowjetischen Besatzungszone (SBZ)

1946

im Herbst fanden die ersten freien Wahlen für Abgeordnete für die Gemeinden, Kreise und Bezirke statt

1946 - 1947

"Hungerwinter", über 150 Tage starker und anhaltender Frost

1949

7. Oktober wurde aus der SBZ das Staatsgebiet der DDR

1954

Hochwasser an der Mulde und dem Rödelbach verursachen große Schäden

1957

im Stadtteil Haßlau auf dem Sandberg entsteht ein neuer Stadtteil, welcher 1978 weiter bebaut wird

1988

Erschließeung eines Neubaugebietes an der Cainsdorfer Straße im Stadtteil Wilkau; nach der Wende werden dort 341 Wohneinheiten übergeben.

1991 - 1999

Sanierung von Wohneinheiten und Wohngebäuden durch die Wohnungsgesellschaft Wilkau-Haßlau und die Wohnungsbaugenossenschaft Zwickau Land e.G.
Erschließung sowie Ausbau des Gewerbegebietes
September 1996 bis Juni 1997 Neugestaltung des Herbertbades
Ende August 1997 Übergabe des Ersatzneubaus der Pestalozzi-Mittelschule; 1998/99 wurde das Gebäude der alten Pestalozzischule abgerissen
im Juli 1997 bekommt Wilkau-Haßlau eine eigene Stadtbuslinie
im Juli 1999 beginnen die Abrissarbeiten der ehemaligen Kammgarspinnerei Heinrich Dietel

1999

Sanierung zahlreicher Straßen
Eingemeindung von Culitzsch und Silberstraße als Ortsteile zur Stadt Wilkau-Haßlau

2000

im Frühjahr Baubeginn des neuen Stadtzentrums im ehemaligen Gelände der Kammgarnspinnerei

2001

am 08. Juni Einweihung eines neuen Marktplatzes im "Neuen Stadtzentrum"

2002

Jahrhundertflut der Mulde im Sommer
am 25. Juli Eröffnung einer Einkaufshalle im "Neuen Stadtzentrum"
am 18. September Übergabe der zentralen Bushaltestelle im "Neuen Stadtzentrum"
am 07. Dezember Einweihung der Muldentalhalle

2005

im Juni Übergabe der Fußgängerhängebrücke, die die beiden Stadtteile Wilkau und Haßlau miteinander verbindet
gleichzeitig wird im "Neuen Stadtzentrum" ein neuer Kinderspielplatz eingeweiht

2007

am 04. Mai Einweihung des neuen Bahnhaltepunktes

2009

am 21. August feiert Wilkau-Haßlau sein 75 jähriges Stadtrecht. Die offiziellen Feierlichkeiten dazu finden eine Woche zuvor (14. - 16. August) statt.

2010

am 07. Mai Grundsteinlegung für das neue Feuerwehrdepot
am 09. August Übergabe der modernen und behindertengerecht gestalteten Dittes-Grundschule nach umfangreichen Umbauarbeiten (begonnen im Juli 2008)

2011

am 26. August feierliche Einweihung des neuen Feuerwehrdepots
Baubeginn einer Hochwasserschutzmauer entlang der Mulde flussabwärts (Fertigstellung 2012)

2012

Baubeginn der Hochwasserschutzmauer flussaufwärts

2014

am 27. August Übergabe der Hochwasserschutzmauer

2017

am 03. März Einweihungsfeier der neu sanierten Comenius-Grundschule
Das Gebäude, welches 1990 errichtet worden war und zum Plattenneubaugebiet an der Cainsdorfer Straße gehört, war nach etwas über einem Jahr Bauzeit neu saniert seiner Bestimmung übergeben worden.


Chronik von Culitzsch

1250

Beginn der Besiedlung als slawische Siedlung

1388

erste urkundliche Aufzeichnungen als Culicz

1560

Erbauung des ersten Schulhauses, welches später bei einem Brand vernichtet wurde

1610

Erwähnung in einem Kirchenbuch mit der heutigen Schreibweise. Der Name Culitzsch bedeutet "Ort des Cloek" (Cloek ist der Name eines Mannes aus der Besiedlungszeit der Slawen).

1671

Errichtung einer neuen Schule, gemeinsam mit der Gemeinde Wilkau, welche ebenfalls niederbrannte

1770

am 29. Mai Grundsteinlegung für den Bau der Laurentiuskirche, die 1773 ihre Kirchweihe erhielt. Im Innern der Kirche befindet sich ein Peter-Breuer-Altar.

1771

Errichtung einer neuen Schule, die bis in die Gegenwart erhalten blieb

1899

erbaute man eine neue Schule, die 1900 eingeweiht wurde und noch heute steht, allerdings nicht als Schule.
Paul Kiesel aus Wilkau errichtete eine Fabrik, in der Strickmaschinen aufgestellt wurden. Der Betrieb wurde 1956 zum "VEB Vogtlandspitze" und produzierte noch bis 1991 als Teilbetrieb des "VEB Plauener Spitze"

1933

Baubeginn der Reichsautobahn, die ursprünglich mit 4 Spuren geplant war, welche aber erst 1993/94 realisiert werden konnten

1958

Gründung der LPG "Thomas Müntzer"

1961

Einweihung der Buslinie Culitzsch - Wilkau-Haßlau

1966

am 30. April Neueröffnung des Saales der "Linde" nach gründlicher Renovierung

1987

am 7. Oktober Gründung eines Jugendclubs

1988

die Gemeinde feiert ihr 600-jähriges Bestehen

1999

am 1. Januar Eingemeindung nach Wilkau-Haßlau
Renovierung der "Linde" (neue Heizungsanlage sowie teilweise neue Fenster)

2000

Neubau des Fußweges

2001

am 15. Juni Einweihung des neuen Feuerwehrdepots

2009

am 15. August erhält die Laurentiuskirche in einer feierlichen Prozession durch den Ort neue Glocken


Chronik von Silberstraße

1251

alte Urkunden belegen, dass bereits zu der Zeit ein Rittergut mit dem Namen "Arme Ruh" ansässig war

1470 - 1479

Umbenennung des Gutes und Dorfes "Arme Ruh" in den Namen "Silberstraße"

1855

am 15. Oktober Beginn des Baus der "Obererzgebirgischen Eisenbahn" von Zwickau nach Schwarzenberg

1892

Betreibung einer Stickerei durch die Gebrüder Blätterlein

1893

ein Emaillier- und Stanzwerk kommt hinzu, welches bis 1972 produzierte; danach (1982) übernahm die Kreisstraßenmeisterei Fabrik und Gelände

1899

Abriss eines Teils des alten Rittergutswohngebäudes und Errichtung eines Herrenhauses an dieser Stelle

20-er
Jahre

Ersetzen des alten Holzwehres an der Oberhaßlauer Mühle durch einen festen Betonbau, später Bau eines massiven Turbinenhauses mit zwei Turbinen
Errichtung der Kammgarnspinnerei, die heute noch produziert
Errichtung eines Umspannwerkes, welches nach dem Krieg in Volkseigentum überging und heute der "Envia M" gehört

1934

am 1. Juli Vereinigung der Orte Silberstraße und Oberhaßlau

1951

Errichtung eines Kindergartens

1966

Eröffnung eines Pflegeheimes

1968

Schließung der Schule

1977

Neubau der Fernverkehrsstraße

1992

Bau des Neubaugebietes "Oberhaßlauer Berg"

1999

am 1. Januar Eingemeindung nach Wilkau-Haßlau

2006

am 24./25. Juni feiert der Dorfclub Silberstraße e.V. sein 20-jähriges Bestehen

2009

im August finden die Feierlichkeiten zum 75 jähriges Bestehen der Feuerwehr in Silberstraße statt

 

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